Zertifikat: Data Literacy
In einer digitalisierten Welt spielt Data Literacy als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts eine zentrale Rolle. Der kompetente Umgang mit Daten ist eine Fähigkeit, um fundierte Entscheidungen treffen zu können, sei es in der Wissenschaft, Wirtschaft oder im täglichen Leben. Aus dieser Notwendigkeit heraus hat es sich die Universität Mannheim zur Aufgabe gemacht, ein extracurriculares Programm zu entwickeln. Auch im kommenden Frühjahrssemester wird das Zertifikat „Data Literacy“ angeboten. Das Zertifikat bietet eine hervorragende Chance, relevante Kompetenzen im Umgang mit Daten zu erwerben, zukünftige Arbeitgeber*innen und Jobprofile kennenzulernen und sich zu vernetzen.

Allgemeine Informationen

Der Zertifikatskurs steht Bachelor- und Masterstudierenden aller Fakultäten der Universität Mannheim offen und soll einen interdisziplinären Einblick in die Welt der Daten ermöglichen. Es steht Ihnen frei, ob Sie das Zertifikat innerhalb eines oder mehrerer Semester absolvieren. Neben Grundlagenseminaren und Programmierkursen werden spannende Workshops und Exkursionen angeboten, die auch praktische Einblicke in die Arbeit mit Daten ermöglichen.
Die Anmeldung für das HWS 2026 beginnt am 09. September 2026!
Die Plätze werden nach dem First-Come-First-Served-Prinzip vergeben.
DIE TEILNAHME IST KOSTENLOS!!
BITTE BEACHTEN SIE: Der ZfS-Kurs „Grundlagen Data Literacy“ ist verpflichtend zu Beginn des Zertifikatskurses zu besuchen!
Für alle ZfS-Kurse und Tagesworkshops benötigen Sie einen Laptop mit WLAN (Windows, Mac oder Linux)
Wichtige Informationen
Hier finden Sie alle Informationen zum Zertifikat Data Literacy:
Wer wird zum Zertifikat Data Literacy zugelassen?
Alle Studierenden sowohl in Bachelor- als auch in Master-Studiengängen der Universität Mannheim.
Pro Semester können bis zu 40 Studierende teilnehmen.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung
Die Anmeldung für das Frühjahrssemester startet am Mittwoch, 09. September 2026 um 12:00 Uhr.
Es wird dann auf dieser Seite ein Link zur Anmeldung erscheinen.
Eine Platzvergabe erfolgt nach dem First-Come-First-Served-Prinzip.
Inhalte des Zertifikates Data Literacy
Terminübersicht HWS 2026
| 23. September | Kick-Off-Veranstaltung |
| 2. + 9. + 16. Oktober | ZfS-Seminar: Grundlagen Data Literacy (Parallelgruppe 1) |
| 5. + 12. + 19. Oktober | ZfS-Seminar: Grundlagen Data Literacy (Parallelgruppe 2) |
| 20. Oktober | Exkursion: MAFINEX |
| 23. + 30. Oktober + 6. + 13. + 14. November | ZfS-Seminar: Programmieren mit R für Anfänger*innen |
| 2. November | Tagesworkshop: Einführung in XML und reguläre Ausdrücke |
| 3. November | Tagesworkshop: Mission Data Management |
| 9. November | Tagesworkshop: Crashkurs Durchführung einer quantitativen empirischen Studie |
| 12. November | Exkursion: Daten in der Sprachwissenschaft – Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) |
| 13. + 20. + 27. November + 4. + 11. Dezember | ZfS-Seminar: Hands-on Python |
| 20. November | Tagesworkshop: Experimentelle Daten verstehen: Vom Paradigma zum P-Wert |
| 26. November | Exkursion: GESIS – Data Talks |
| 30. November | Tagesworkshop: Research CompAInion – wie wird KI zum Werkzeug empirischer Forschung? |
Aufbau des Zertifikatskurses: Zertifikat Data Literacy
Um den Zertifikatskurs Zertifikat Data Literacy erfolgreich zu absolvieren, müssen folgende Programmpunkte besucht werden:
- Kick-Off-Veranstaltung
- 2 Tagesworkshops
- 3 Exkursionen
- 2 ZfS-Kurse mit jeweils 3 ECTS (= 28 UE)
Bitte beachten Sie: Der ZfS Kurs „Grundlagen Data Literacy“ ist zu Beginn des Zertifikatsprogramms verpflichtend zu belegen.
Satzung

Programm des Zertikates Data Literacy im HWS 2026
Kick-Off-Veranstaltung - 23. September 2026
Wann:
23.09.2026 von 15:00 – 18:15 Uhr
Wo:
EduSpace (L9, 1-2, Raum 004)
Beschreibung:
Bei dieser Veranstaltung soll ein erster Einblick in die Welt der Daten gegeben werden. Im Rahmen eines Keynote-Vortrags wird Elisa Harlan vom SWR Data Lab zeigen, wie Datenjournalist*innen arbeiten.
Ein Kennenlernen und Austausch zwischen den Teilnehmenden des Zertifikats steht beim Kick-Off ebenfalls im Fokus.
Tagesworkshop: „Einführung in XML und reguläre Ausdrücke" - 2. November 2026
Wann:
02.11.2026 von 13:00 – 17:00 Uhr
Wo:
Schloss, ExpLAB
Kursleitung:
Michael Percillier ist Postdoktorand für Anglistische Linguistik am Lehrstuhl Anglistik IV der Universität Mannheim. Seine Forschungsinteressen umfassen Sprachwandel, Sprachkontaktphänomene, Varietäten des Englischen (World Englishes) sowie Korpuslinguistik. Seine Arbeitsmethoden sind fest im Bereich der Digital Humanities verankert und schließen Datenerhebung und -bearbeitung mit Python sowie statistische Analyse mit R ein.
Kursbeschreibung:
Wie strukturiert man Texte sinnvoll, und wie findet man gezielt bestimmte Muster in großen Datenmengen? In diesem Workshop lernst du den praktischen Einsatz von XML und regulären Ausdrücken – z. B. zur Analyse von Logfiles oder zur Prüfung von Texteingaben. Am Beispiel von TEI-XML zeigen wir, wie man Textdaten in den Digital Humanities professionell enkodiert. Als konkretes Anwendungsszenario vereinheitlichen wir die Schreibvarianten von Personen- und Ortsnamen, um diese trotz der vorhandenen Variation denselben Personen beziehungsweise Orten zuordnen zu können. Zum Beispiel wird der Name des Komponisten Georg Friedrich Händel aufgrund seines Wirkens in England oft zu „George Frideric Handel“ anglisiert, während die Stadt London in vielen romanischen Sprachen als „Londres“ geschrieben wird.
Anforderungen:
- Eigener Laptop mit Desktop-Bestriebssystem (Windows, macOS, oder Linux). Mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets werden nicht ausreichen.
- Eine installierte Version von VS Code (https://code.visualstudio.com/)
oder VS Codium (https://vscodium.com/) mit installiertem XML Plugin (https://marketplace.visualstudio.com/items?itemName=redhat.vscode-xml).
Tagesworkshop: „Mission Data Management - Escape the Data Chaos" - 3. November 2026
Wann:
03.11.2026 von 09:00 – 12:00 Uhr
Wo:
ExpLAB, Schloss
Kursleitung:
Irene Schumm ist Leiterin des Forschungsdatenzentrums an der Universitätsbibliothek Mannheim.
Phil Kolbe ist Referent für Forschungsdatenmanagement an der Universitätsbibliothek Mannheim.
Kursbeschreibung:
Wie dokumentiert man ein Projekt so, dass andere (und man selbst!) es später nachvollziehen, verstehen und wiederverwenden können – zum Beispiel bei einer Abschlussarbeit? Zum Auftakt starten wir mit einem kurzen Escape Game. Finde spielerisch heraus, wie entscheidend gute Dokumentation wirklich ist. In diesem Workshop lernst du praktische Strategien für strukturiertes Datenmanagement und eine saubere Projektdokumentation, die den Standards wissenschaftlicher Praxis entsprechen. Gemeinsam entwickeln wir anhand eines Mini-Projekts eine vollständige Abschlussdokumentation und checken mit Hilfe von KI-Tools, ob alles nachvollziehbar und replizierbar ist. Außerdem bekommst du hilfreiche Tipps und erfährst, was man im Umgang mit Forschungsdaten unbedingt beachten – oder vermeiden – sollte.
Tagesworkshop: „Crashkurs Durchführung einer quantitativen empirischen Studie“ - 9. November 2026
Wann:
09.11.2026 von 10 – 16 Uhr
Wo:
Schloss, ExpLAB
Kursleitung:
Jonathan Schwenzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl Prof. Dr. Sarah Geber (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft). Seine Forschungsschwerpunkte sind Selbsteffekte bei der Nutzung sozialer Medien auf die Emotionen der Nutzenden sowie die Untersuchung der Auswirkungen gendergerechter Sprache in Nachrichtenartikeln.
Kursbeschreibung:
In dem Workshop lernen die Teilnehmenden, wie sie eine quantitative Studie nach wissenschaftlichen Standards korrekt durchführen. Dafür konzipieren sie ein Mini-Forschungsprojekt, erheben selbst Daten und werten diese statistisch aus, um eine vorgegebene Forschungsfrage beantworten zu können. Zudem sollen die Teilnehmenden ihre Datenerhebungs-, und analysemethoden kritisch reflektieren und einordnen.
Tagesworkshop: „Experimentelle Daten verstehen: Vom Paradigma zum P-Wert" - 20. November 2026
Wann:
20.11.2026 von 09:00 – 15:00 Uhr
Wo:
Schloss, ExpLAB
Kursleitung:
Antonia Feigenbaum ist Doktorandin am Lehrstuhl für Psycholinguistik der Universität Mannheim und promoviert zum Thema Inner- und zwischensprachliche lexikalische Ambiguität – die Rolle der exekutiven Funktionen. Zudem arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mannheimer Zentrum für empirische Mehrsprachigkeitsforschung (MAZEM gGmbH), wo sie die Wirksamkeitsstudie Sprache fürs Leben koordiniert und für die Datenerhebung und -analyse zuständig ist.
Kursbeschreibung:
Wie entstehen eigentlich Verhaltensdaten und was passiert zwischen dem Tastendruck einer Versuchsperson und der statistischen Auswertung? Dieser Workshop vermittelt praxisnahe Kompetenzen im Umgang mit experimentellen Daten.
Im Zentrum steht der gesamte Forschungsprozess: Die Teilnehmenden nehmen zunächst selbst die Rolle der Versuchsperson ein. Im Anschluss wird das erlebte Paradigma in der Open-Source-Software OpenSesame nachgebaut, um zu verstehen, wie technisches Design und präzises Logging die Qualität der Ergebnisse beeinflussen. Den Schwerpunkt des Workshops bildet die kritische Aufbereitung (Data Cleaning) von Reaktionszeiten in Excel sowie die statistische Analyse und Visualisierung in JASP. Somit werden alle Schritte von der Datenerhebung, zur Aufbereitung, der Analyse und Interpretation abgedeckt.
Voraussetzungen: Laptop mit installierter Software (OpenSesame & JASP). Übungsdatensätze werden gestellt.
Tagesworkshop: „Research CompAInion - wie wird KI zum Werkzeug empirischer Forschung?" - 30. November 2026
Wann:
30.11.2026 von 13:00 – 17:00 Uhr
Wo:
Schloss, ExpLAB
Kursleitung:
Amelie Maulbetsch hat den Master Psychologie (Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft) an der Universität Mannheim absolviert, was ihr Interesse an empirischer Forschung weckte. Seit 2024 arbeitet sie am Zentrum für Lehren und Lernen (ZLL) und befasst sich damit, wie Künstliche Intelligenz die universitäre Lehre und Forschung unterstützen kann.
Beschreibung:
Wie kann Künstliche Intelligenz empirische Forschung unterstützen – und wie können wir sie sinnvoll und kritisch einsetzen? In diesem praxisorientierten Workshop erproben wir anhand eines Beispiel-Experiments, wie KI-Tools den gesamten Forschungsprozess unterstützen können: von der Planung eines Experiments über die Erstellung von Stimulus-Material bis hin zur Datenanalyse und Interpretation der Ergebnisse. Gleichzeitig reflektieren wir Chancen und Grenzen des KI-Einsatzes – etwa in Bezug auf Validität, Transparenz und wissenschaftliche Verantwortung.
Exkursion: „MAFINEX – Technologiezentrum für Startups“ - 20. Oktober 2026
Wann:
20.10.2026 von 14:00 – 16:00 Uhr
Wo:
Treffpunkt: vor dem MAFINEX, Julius-Harty-Straße 1, 68163 Mannheim
Über das MAFINEX-Technologiezentrum:
Innovative Ideen, digitale Geschäftsmodelle und jede Menge Gründergeist – dafür steht das MAFINEX-Technologiezentrum in Mannheim. Über 80 junge Unternehmen aus IT, Tech und Industrie 4.0 arbeiten hier an den Lösungen von morgen. Als Treffpunkt für Startups, Investor*innen und Kreative ist das MAFINEX ein zentraler Ort für Zukunftsthemen in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Kursbeschreibung:
Daten sind längst ein zentraler Bestandteil unseres Alltags – und auch in der Welt der Startups nicht mehr wegzudenken. Beim Besuch im MAFINEX-Technologiezentrum wird Data Literacy greifbar: Bei einer Führung durchs Haus und dem Austausch mit Gründer*innen wird deutlich, wie vielseitig Daten heute genutzt werden – ob zur Produktentwicklung, Entscheidungsfindung oder für nachhaltiges Wachstum. Die Exkursion zeigt, wie Datenkompetenz im Berufsleben gebraucht wird und macht erlebbar, was hinter Begriffen wie „datengetrieben“ oder „KI-gestützt“ wirklich steckt.
Exkursion: „Daten in der Sprachwissenschaft - Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)" - 12. November 2026
Wann:
12.11.2026 von 14:00 – 17:00 Uhr
Wo:
Treffpunkt: Baustelle des Forum Deutsche Sprache, Alter Meßplatz Süd
Über das IDS:
Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim besteht seit 1964 und ist die zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Dokumentation und Erforschung der deutschen Sprache in Gegenwart und neuerer Geschichte. Die Forschung am IDS gliedert sich in fünf Abteilungen: Grammatik, Lexik, Pragmatik, Digitale Sprachwissenschaft und Zentrale Forschung. Zu den Querschnittsthemen zählen die gesprochene Sprache, der Sprachwandel im heutigen Deutsch, das Deutsche im europäischen Kontext sowie Large Language Models. Darüber hinaus befasst sich das IDS mit linguistischen Grundlagen sprachlicher Bildung und stellt der Fachgemeinschaft umfangreiche Forschungsinfrastrukturen zur Verfügung, darunter Bibliothek, Archive, Textsammlungen und Sprachdatenbanken.
Mit Vorträgen, Tagungen und Kolloquien ist das IDS ein internationaler Ort des Austauschs für Wissenschaft und Öffentlichkeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Wissenstransfer, der in nächster Zeit mit einem einzigartigen Vorhaben weiter ausgebaut wird: Mit dem geplanten Forum Deutsche Sprache auf dem südlichen Alten Meßplatz entsteht in den nächsten Jahren ein innovativer Ort der Wissenschaftskommunikation, an dem Fragen zur deutschen Sprache gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erforscht und diskutiert und neue Formate zur Erhebung von Sprachdaten geschaffen werden.
Kursbeschreibung:
Die Exkursion beginnt an der Baustelle des neu entstehenden „Forum Deutsche Sprache“ – einem Mitmachmuseum, Science Center und Begegnungsort, der Sprache als datenbasierte, zugleich aber gesellschaftlich relevante Ressource erfahrbar machen wird. Inhaltlich getragen wird das Projekt vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS), das wir nach einem Spaziergang vom Alten Meßplatz in die Quadrate (R5, 6–13) besuchen. Im Zentrum der Exkursion steht der Umgang mit Sprachdaten als Kernkompetenz der Sprachwissenschaft. Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, wie Sprachdaten erhoben, aufbereitet, analysiert und interpretiert werden – und welche Fragen, Entscheidungen und Kompetenzen damit verbunden sind. Die Exkursion vermittelt damit zentrale Aspekte von Data Literacy: vom kritischen Verständnis sprachlicher Daten über deren wissenschaftliche Nutzung bis hin zur Vermittlung von Datenwissen an eine breite Öffentlichkeit. Das Forum Deutsche Sprache bildet den thematischen Rahmen und zeigt, wie diese Kompetenzen künftig auch außerhalb der Forschung zugänglich gemacht werden sollen.
Exkursion „Datenspaziergang“ - tba
Wann:
tba.
Wo:
Mannheim Lindenhof-Platz (Hbf Südseite)
Kursbeschreibung:
Warum zählt die Stadt Mannheim Radfahrende?
Wie kann ein Parkleitsystem Verkehr vermeiden?
Wie hilft eine Plattform des VRN dabei, Sharing-Mobilität zu steuern und woher weiß die rnv, wohin ihre Fahrgäste wollen?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es bei einem informativen Datenspaziergang durch Mannheim.
Für die Verkehrswende spielen Daten eine immer wichtigere Rolle. Sie bieten die Grundlage für die Planung neuer Verkehrswege, den Einsatz von Stadtbahnen und Bussen und eine bessere Verkehrsinformation und -steuerung. Vieles davon geschieht im Hintergrund und trotzdem bilden diese Daten eine zentrale Säule für den öffentlichen Verkehr in Mannheim.
Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche laden deshalb die Stadt Mannheim, rnv, VRN, die Metropolregion Rhein-Neckar und die sMArt City Mannheim GmbH gemeinsam mit der MobiData BW der NVBW zu einem informativen Datenspaziergang ein, der über diese Hintergründe aufklärt.
Startpunkt ist am Lindenhof-Platz hinter dem Hauptbahnhof. Gemeinsam werden verschiedene Stationen zu Fuß auf dem Weg zum Paradeplatz abgegangen, um dabei der Frage nachzugehen, wie Mobilitätsdaten nachhaltige und klimafreundliche Mobilität unterstützen und so die Verkehrswende voranbringen.
Infos zu den Stationen finden sich unter https://www.mobidata-bw.de/pages/datenspaziergang-mannheim.
Der Datenspaziergang ist eine Gemeinschaftsveranstaltung. Es gibt eine Begleitung von Station zu Station. An den Stationen selbst begrüßen Sie Kolleginnen der beitragenden Organisationen Stadt Mannheim, rnv, VRN, die Metropolregion Rhein-Neckar, sMArt City Mannheim GmbH und Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH.
Exkursion „GESIS Data Talk“ - 26. November 2026
Wann:
26.11.2026 von 15:00 – 17:00 Uhr
Wo:
Treffpunkt: vor dem GESIS, Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, B 6, 4, 68159 Mannheim
Über GESIS:
GESIS ist eine der weltweit führenden Infrastruktureinrichtungen für die Sozialwissenschaften und steht Forschenden mit Expertise und Infrastrukturangeboten auf allen Ebenen ihrer Forschungsprojekte zur Seite. Wir helfen bei der Studienplanung und der Datenerhebung, bieten qualitativ hochwertige Forschungsdaten, unterstützen bei der Datenaufbereitung und -analyse sowie schließlich bei der Archivierung der Daten. GESIS hat mit Mannheim und Köln zwei Standorte, unsere fast 400 Mitarbeitenden verteilen sich auf sechs Forschungs- und vier Infrastrukturabteilungen. GESIS ist ein interdisziplinär aufgestelltes Institut. Die Expertise unserer Forschenden ist breit gestreut und reicht von den Sozialwissenschaften inklusive Psychologie bis hin zur Informatik und den Informationswissenschaften.
Kursbeschreibung:
Die Exkursion gibt einen Einblick in die verschiedenen Aspekte der Planung einer Datenerhebung, die wichtig sind, um qualitativ hochwertige Daten zu erhalten. Dies beinhaltet unter anderem die Erstellung der Erhebungsinstrumente und die Auswahl der Erhebungs-Modi und Stichproben. Weitere wichtige Schritte im so genannten Forschungsdatenzyklus sind die Aufbereitung der Daten, die Bewertung ihrer Aussagekraft, mögliche Verlinkung mit anderen Datenquellen und last but not least im Sinne einer offenen Wissenschaft das Teilen der Daten über ein Repositorium. GESIS legt neben Umfragedaten auch einen besonderen Fokus auf digitale Verhaltensdaten. Wir werfen einen Blick darauf, wie Social-Media- und Webdaten analysiert und mit Umfragedaten verbunden werden können.
ZfS-Seminar: „Hands-On Python: eine praxisorientierte Einführung" -13. + 20. + 27. November + 4. + 11. Dezember 2026
Wann:
13.11.2026 von 13:45 – 17:00 Uhr
20.11.2026 von 13:45 – 17:00 Uhr
27.11.2026 von 13:45 – 17:00 Uhr
04.12.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
11.12.2026 von 10:00 – 17:00 Uhr
Wo:
EduSpace (L9,1-2, Raum 004)
Kursleitung:
Johannes Gaul ist Doktorand im Taxation Track der Graduate School of Economic and Social Sciences an der Universität Mannheim und am Leibniz Institut für Europäische Wirtschaftsforschung. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Steuerverhalten, internationalen Netzwerken und ökonomischen Fehlanreizen. Methodisch arbeitet er mit Python, STATA und experimentellen sowie archivbasierten Daten. Seine angewandten Projekte umfassen unter anderem Studien zur globalen Mindeststeuer, internationalen Steuerwettbewerb und innerdeutscher Steueroasen. Er verfügt über Lehrerfahrung im Kurs „Grundlagen des externen Rechnungswesens“ an der Universität Mannheim. Seine Programmier- und Analysepraxis umfasst Webscraping, Netzwerk- und Geodatenanalyse sowie KI-gestützte Workflows.
Kursbeschreibung:
Nach Abschluss des Seminars können Teilnehmende:
- Grundelemente einer Programmiersprache benennen und anwenden (Datentypen, Variablen, Operatoren, Syntax, Semantik).
- Datensätze einlesen, darstellen, bereinigen und verknüpfen.
- Daten unterschiedlicher Herkunft (z. B. CSV, APIs, Geodaten) zusammenführen und für Analysen vorbereiten.
- Deskriptive Analysen durchführen, etwa über Zeitreihen, Aggregationen oder georäumliche Darstellungen.
- Kartenvisualisierungen erstellen (z. B. mit GeoPandas).
- Die Aussagekraft eines Datensatzes kritisch reflektieren: Was kann man beantworten – und was nicht?
- KI-gestützte Programmierung effizient nutzen (z. B. Prompting für Python-Code, Debugging, Explorationsstrategien).
Ziel des Kurses ist es, Teilnehmende zu befähigen, datenanalytische Probleme mit Python unterstützend durch LLMs anzugehen.
ZfS-Seminar: „Grundlagen Data Literacy“ (Parallelgruppe 1) - 2. + 9. + 16. Oktober 2026
Wann:
02.10.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
09.10.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
16.10.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
Wo:
EduSpace, (L9, 1 – 2, Raum 004)
Kursleitung:
Jonathan Schwenzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl Prof. Dr. Sarah Geber (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft). Seine Forschungsschwerpunkte sind Selbsteffekte bei der Nutzung sozialer Medien auf die Emotionen der Nutzenden sowie die Untersuchung der Auswirkungen gendergerechter Sprache in Nachrichtenartikeln.
Kursbeschreibung:
Im digitalisierten Zeitalter sind Daten ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Das ZfS-Seminar „Grundlagen Data Literacy“ soll Studierenden grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Daten vermitteln, um fundierte Entscheidungen treffen zu können – sei es im beruflichen Kontext oder im täglichen Leben. Im Kurs sollen daher die Fähigkeiten von Studierenden im Umgang mit Daten im Rahmen ihres Studiums verbessert werden, damit die Teilnehmenden das gewonnene Wissen und die praktischen Fertigkeiten auch auf außeruniversitäre Kontexte übertragen können.
Der Kurs ist für Studierende aller Fakultäten konzipiert und setzt keine Vorkenntnisse zum Thema Data Literacy voraus. Das Seminar basiert auf den Inhalten des E-Learning-Kurses „MaDaLi² – Grundlagenkurs“ der Universität Mannheim, welcher sich in acht Module gliedert.
Die Teilnehmenden des ZfS-Seminars werden gebeten, in Vorbereitung auf die jeweiligen Präsenzsitzungen die entsprechenden Module des E-Learning-Kurses zu bearbeiten. In den Sitzungen werden diese Inhalte zu Beginn rekapituliert und Verständnisfragen besprochen. Das in Vorbereitung erworbene Wissen wird daraufhin in Gruppenarbeitsphasen praktisch angewendet und im Plenum präsentiert und diskutiert. Begleitend dazu und in Ergänzung zum E-Learning-Kurs wird sowohl vom Kursleiter als auch von Gastdozierenden vertiefendes Wissen zum kompetenten Umgang mit Daten durch Vorträge vermittelt. Am Ende jeder Sitzung werden die Inhalte und Erkenntnisse zusammengefasst und eingeordnet.
ZfS-Seminar: „Grundlagen Data Literacy“ (Parallelgruppe 2) - 5. + 12. + 19. Oktober 2026
Wann:
05.10.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
12.10.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
19.10.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
Wo:
EduSpace, (L9, 1-2, Raum 004)
Kursleitung:
Jonathan Schwenzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl Prof. Dr. Sarah Geber (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft). Seine Forschungsschwerpunkte sind Selbsteffekte bei der Nutzung sozialer Medien auf die Emotionen der Nutzenden sowie die Untersuchung der Auswirkungen gendergerechter Sprache in Nachrichtenartikeln.
Kursbeschreibung:
Im digitalisierten Zeitalter sind Daten ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Das ZfS-Seminar „Grundlagen Data Literacy“ soll Studierenden grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Daten vermitteln, um fundierte Entscheidungen treffen zu können – sei es im beruflichen Kontext oder im täglichen Leben. Im Kurs sollen daher die Fähigkeiten von Studierenden im Umgang mit Daten im Rahmen ihres Studiums verbessert werden, damit die Teilnehmenden das gewonnene Wissen und die praktischen Fertigkeiten auch auf außeruniversitäre Kontexte übertragen können.
Der Kurs ist für Studierende aller Fakultäten konzipiert und setzt keine Vorkenntnisse zum Thema Data Literacy voraus. Das Seminar basiert auf den Inhalten des E-Learning-Kurses „MaDaLi² – Grundlagenkurs“ der Universität Mannheim, welcher sich in acht Module gliedert.
Die Teilnehmenden des ZfS-Seminars werden gebeten, in Vorbereitung auf die jeweiligen Präsenzsitzungen die entsprechenden Module des E-Learning-Kurses zu bearbeiten. In den Sitzungen werden diese Inhalte zu Beginn rekapituliert und Verständnisfragen besprochen. Das in Vorbereitung erworbene Wissen wird daraufhin in Gruppenarbeitsphasen praktisch angewendet und im Plenum präsentiert und diskutiert. Begleitend dazu und in Ergänzung zum E-Learning-Kurs wird sowohl vom Kursleiter als auch von Gastdozierenden vertiefendes Wissen zum kompetenten Umgang mit Daten durch Vorträge vermittelt. Am Ende jeder Sitzung werden die Inhalte und Erkenntnisse zusammengefasst und eingeordnet.
ZfS-Seminar: „Programmieren mit R für Anfänger*innen" - 23. + 30. Oktober + 6. + 13. + 14. November 2026
Wann:
23.10.2026 von 10:15 – 14:45 Uhr (EduSpace)
30.10.2026 von 10:15 – 14:45 Uhr (EduSpace)
06.11.2026 von 10:15 – 14:45 Uhr (ExpLAB)
13.11.2026 von 10:15 – 14:45 Uhr (EO 382)
14.11.2026 von 10:15 – 14:45 Uhr (ExpLAB)
Wo:
siehe oben
Kursleitung:
Maria Silveira ist Mitarbeiterin im Projekt „Sprache in Deutschland“ in der Abteilung Zentrale Forschung am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim. Ihre Schwerpunkte als ausgebildete Kognitionswissenschaftlerin liegen in der empirischen Analyse soziolinguistischer Daten, Datenvisualisierung und methodischen Beratung. Ihre Forschungsinteressen sind Psycholinguistik, Soziolinguistik und empirische Methoden.
Christian Lang arbeitet in der Abteilung Grammatik am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim und leitet momentan das Projekt „Sprachanfragen – Empirisch gestützte Erforschung von Zweifelsfällen“. Seine Interessensschwerpunkte sind Visualisierungstechniken, empirische (quantitative) Methoden und Methoden der automatischen Sprachverarbeitung (mit verstärktem Fokus auf Large Language Models).
Beschreibung:
Im Seminar wollen wir für Personen ohne Vorkenntnisse die Grundlagen dafür schaffen, die Programmiersprache R für die eigenen Ziele einzusetzen. Unser Seminar verfolgt also die folgenden Lernziele:
- Einführung in die Arbeit mit R durch Vermittlung grundlegender Begriffe und Programmiersyntax
- Vermittlung eines typischen Arbeitsablaufs (Data wrangling, d.h. Daten einlesen, bereinigen, aufbereiten für Analyse, Datenkontrolle, (statistische) Analyse, Visualisierung
- Ausblick auf fortgeschrittene Anwendungen (in diesem Kontext auch Hinweise auf Anlaufstellen im Netz und KI-unterstütztem Coding)
Das Seminar soll Teilnehmende dazu befähigen, Problemlösungen in R zukünftig eigenständig anzugehen.
Es wird empfohlen in Vorbereitung auf das Seminar Modul 5 (Daten quantitativ auswerten) des E-Learning-Kurses MaDaLi² zu bearbeiten.
Den Kurs können Sie über den folgenden Link aufrufen:
https://ilias.uni-mannheim.de/goto.php/crs/1558732/rcode4kvsASZTds
Kick-Off-Veranstaltung - 26. Februar 2026
Wann:
26.02.2026 von 17:15 – 20:15 Uhr
Wo:
Schloss, ExpLAB
Beschreibung:
Bei dieser Veranstaltung soll ein erster Einblick in die Welt der Daten gegeben werden. Im Rahmen eines Keynote-Vortrags wird Dr. Renat Shigapov von der UB Mannheim zeigen, wie KI und Data Literacy zusammenhängen.
Ein Kennenlernen und Austausch zwischen den Teilnehmenden des Zertifikats steht beim Kick-Off ebenfalls im Fokus.
Tagesworkshop „Crashkurs Durchführung einer quantitativen empirischen Studie“ - 25. April 2026
Wann:
25.04.2026 von 10:00 – 16:00 Uhr
Wo:
Schloss, ExpLAB
Kursleitung:
Jonathan Schwenzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl Prof. Dr. Sarah Geber. Seine Forschungsschwerpunkte sind Selbsteffekte bei der Nutzung sozialer Medien auf die Emotionen der Nutzenden sowie die Untersuchung der Auswirkungen gendergerechter Sprache in Nachrichtenartikeln.
Kursbeschreibung:
In dem Workshop lernen die Teilnehmenden, wie sie eine quantitative Studie nach wissenschaftlichen Standards korrekt durchführen. Dafür konzipieren sie ein Mini-Forschungsprojekt, erheben selbst Daten und werten diese statistisch aus, um eine vorgegebene Forschungsfrage beantworten zu können. Zudem sollen die Teilnehmenden ihre Datenerhebungs-, und Analysemethoden kritisch reflektieren und einordnen.
Voraussetzung: Voraussetzung: Der ZfS-Kurs „Data Literacy Grundlagen“ muss absolviert worden sein. Weiterhin ist das Erstellen eines kostenlosen Accounts bei der Plattform www.soscisurvey.de Zugangsvoraussetzung zum Tagesworkshop.
Tagesworkshop: Wissenschaftskommunikation - von TikTok bis zur Dachterrasse - 18.Mai 2026
Wann: 18. Mai, 13.30-18.00 Uhr
Wo:
EO188
Kursleitung:
Rheia Martiny ist Mitarbeiterin im Verbundprojekt TransforMA der Universität Mannheim gemeinsam mit der Technischen Hochschule Mannheim. Nach ihrem Studium der Germanistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften und Linguistik begann sie, an der Universität Mannheim in den Abteilungen Kommunikation und Marketing zu arbeiten.
Im TransforMA-Projekt ist sie zuständig für die Aufarbeitung der Forschungsinhalte für die Öffentlichkeit, Partner*innen aus der Wirtschaft und der Lokalpolitik. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf den Social-Media-Kanälen, der eigenständigen Projektwebsite und Transferevents außerhalb des Universitätscampus.
Kursbeschreibung:
Fake News, Social Media und ein wachsendes Misstrauen gegenüber Wissenschaft zeigen: Gute Wissenschaftskommunikation ist wichtiger denn je. Der Workshop „Wissenschaftskommunikation – von TikTok bis zur Dachterrasse“ soll den Teilnehmenden zeigen, wie wissenschaftliche Inhalte verständlich, kreativ und zielgruppengerecht vermittelt werden können.
Der Workshop beleuchtet kurz das Projekt „TransforMA“, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Dialog der Hochschulen mit der Stadtgesellschaft zu fördern. Danach lernen die Teilnehmenden verschiedene Formate der Wissenschaftskommunikation kennen, von der klassischen Pressemitteilung über Social-Media-Beiträge bis hin zu dialogischen Live-Formaten. Im praktischen Teil setzen die Teilnehmenden das Gelernte direkt um: Anhand ausgewählter Studien entwickeln sie eigene Kommunikationsideen und Formate, um Forschung verständlich und wirkungsvoll nach außen zu tragen.
Tagesworkshop „Mission Data Management“ - Escape the Data Chaos - 12. Mai 2026
Wann:
12.05.2026 von 09:00 – 12:00 uhr
Wo:
EduSpace, L9, 1-2, Raum 004
Kursleitung:
Irene Schumm ist Leiterin des Forschungsdatenzentrums an der Universitätsbibliothek Mannheim.
Phil Kolbe ist Referent für Forschungsdatenmanagement an der Universitätsbibliothek Mannheim.
Kursbeschreibung:
Wie dokumentiert man ein Projekt so, dass andere (und man selbst!) es später nachvollziehen, verstehen und wiederverwenden können – zum Beispiel bei einer Abschlussarbeit? Zum Auftakt starten wir mit einem kurzen Escape Game. Finde spielerisch heraus, wie entscheidend gute Dokumentation wirklich ist. In diesem Workshop lernst du praktische Strategien für strukturiertes Datenmanagement und eine saubere Projektdokumentation, die den Standards wissenschaftlicher Praxis entsprechen. Gemeinsam entwickeln wir anhand eines Mini-Projekts eine vollständige Abschlussdokumentation und checken mit Hilfe von KI-Tools, ob alles nachvollziehbar und replizierbar ist. Außerdem bekommst du hilfreiche Tipps und erfährst, was man im Umgang mit Forschungsdaten unbedingt beachten – oder vermeiden – sollte.
Tagesworkshop: Einführung in XML und reguläre Ausdrücke - 15. Mai 2026
Wann:
15.05.2026 von 13:00 – 17:00 Uhr
Wo:
Schloss, ExpLAB
Beschreibung:
Kursleitung:
Michael Percillier ist Postdoktorand für Anglistische Linguistik am Lehrstuhl Anglistik IV der Universität Mannheim. Seine Forschungsinteressen umfassen Sprachwandel, Sprachkontaktphänomene, Varietäten des Englischen (World Englishes) sowie Korpuslinguistik. Seine Arbeitsmethoden sind fest im Bereich der Digital Humanities verankert und schließen Datenerhebung und -bearbeitung mit Python sowie statistische Analyse mit R ein.
Kursbeschreibung:
Wie strukturiert man Texte sinnvoll, und wie findet man gezielt bestimmte Muster in großen Datenmengen? In diesem Workshop lernst du den praktischen Einsatz von XML und regulären Ausdrücken – z. B. zur Analyse von Logfiles oder zur Prüfung von Texteingaben. Am Beispiel von TEI-XML zeigen wir, wie man Textdaten in den Digital Humanities professionell enkodiert. Als konkretes Anwendungsszenario vereinheitlichen wir die Schreibvarianten von Personen- und Ortsnamen, um diese trotz der vorhandenen Variation denselben Personen beziehungsweise Orten zuordnen zu können. Zum Beispiel wird der Name des Komponisten Georg Friedrich Händel aufgrund seines Wirkens in England oft zu „George Frideric Handel“ anglisiert, während die Stadt London in vielen romanischen Sprachen als „Londres“ geschrieben wird.
Anforderungen:
– Eigener Laptop mit Desktop-Bestriebssystem (Windows, macOS, oder Linux). Mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets werden nicht ausreichen.
– Eine installierte Version von VS Code (https://code.visualstudio.com/) oder VS Codium (https://vscodium.com/) mit installiertem XML Plugin (https://marketplace.visualstudio.com/items?itemName=redhat.vscode-xml).
Exkursion „Datenspaziergang“ - 17. März ( + Online-Einführung am 10. März)
Wann:
10.03.2026 um 15:00 Uhr (ca. 45 Minuten, online)
17.03.2026 von 15:00 – 17:00 Uhr
Wo:
VRN Foyer, B1,3-5, 68159 Mannheim
Kursbeschreibung:
Mit Daten klimafreundliche Mobilität voranbringen: MobiData BW® Datenspaziergang zu Mobilitätsdaten in der Stadt Mannheim
Bei dieser Art des Spazierens begibt man sich im öffentlichen Raum – auf Plätzen und Straßen oder an ÖPNV-Haltestellen – auf eine Entdeckungstour zu sogenannten Mobilitätsdaten. Es werden verschiedenen Standorte abgelaufen, an denen über digitale Sensoren und Zähler sowie zu verschiedenen Mobilitätsangeboten digitale Daten erhoben werden. Neben der Frage, wie Mobilitätsdaten entstehen, geht es vor allem auch um die Frage, wie offene Mobilitätsdaten nachhaltige und klimafreundliche Mobilität unterstützen können und über mehr multimodale Mobilität zur Erreichung der Verkehrswendeziele beigetragen werden kann.
Exkursion „MAFINEX – Technologiezentrum für Startups“ - 19. März 2026
Wann:
19.03.2026 von 14:00 – 16:00 Uhr
Wo:
Treffpunkt: vor dem MAFINEX, Julius-Harty-Straße 1, 68163 Mannheim
Über das MAFINEX-Technologiezentrum:
Innovative Ideen, digitale Geschäftsmodelle und jede Menge Gründergeist – dafür steht das MAFINEX-Technologiezentrum in Mannheim. Über 80 junge Unternehmen aus IT, Tech und Industrie 4.0 arbeiten hier an den Lösungen von morgen. Als Treffpunkt für Startups, Investor*innen und Kreative ist das MAFINEX ein zentraler Ort für Zukunftsthemen in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Kursbeschreibung:
Daten sind längst ein zentraler Bestandteil unseres Alltags – und auch in der Welt der Startups nicht mehr wegzudenken. Beim Besuch im MAFINEX-Technologiezentrum wird Data Literacy greifbar: Bei einer Führung durchs Haus und dem Austausch mit Gründer*innen wird deutlich, wie vielseitig Daten heute genutzt werden – ob zur Produktentwicklung, Entscheidungsfindung oder für nachhaltiges Wachstum. Die Exkursion zeigt, wie Datenkompetenz im Berufsleben gebraucht wird und macht erlebbar, was hinter Begriffen wie „datengetrieben“ oder „KI-gestützt“ wirklich steckt.
Exkursion „Daten in der Sprachwissenschaft - Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)" - 20 April 2026
Wann:
20.04.2026 von 14:00 – 17:00 Uhr
Wo:
Treffpunkt: Baustelle des Forum Deutsche Sprache, Alter Meßplatz Süd
Über das IDS:
Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim besteht seit 1964 und ist die zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Dokumentation und Erforschung der deutschen Sprache in Gegenwart und neuerer Geschichte. Die Forschung am IDS gliedert sich in fünf Abteilungen: Grammatik, Lexik, Pragmatik, Digitale Sprachwissenschaft und Zentrale Forschung. Zu den Querschnittsthemen zählen die gesprochene Sprache, der Sprachwandel im heutigen Deutsch, das Deutsche im europäischen Kontext sowie Large Language Models. Darüber hinaus befasst sich das IDS mit linguistischen Grundlagen sprachlicher Bildung und stellt der Fachgemeinschaft umfangreiche Forschungsinfrastrukturen zur Verfügung, darunter Bibliothek, Archive, Textsammlungen und Sprachdatenbanken.
Mit Vorträgen, Tagungen und Kolloquien ist das IDS ein internationaler Ort des Austauschs für Wissenschaft und Öffentlichkeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Wissenstransfer, der in nächster Zeit mit einem einzigartigen Vorhaben weiter ausgebaut wird: Mit dem geplanten Forum Deutsche Sprache auf dem südlichen Alten Meßplatz entsteht in den nächsten Jahren ein innovativer Ort der Wissenschaftskommunikation, an dem Fragen zur deutschen Sprache gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erforscht und diskutiert und neue Formate zur Erhebung von Sprachdaten geschaffen werden.
Kursbeschreibung:
Die Exkursion beginnt an der Baustelle des neu entstehenden „Forum Deutsche Sprache“ – einem Mitmachmuseum, Science Center und Begegnungsort, der Sprache als datenbasierte, zugleich aber gesellschaftlich relevante Ressource erfahrbar machen wird. Inhaltlich getragen wird das Projekt vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS), das wir nach einem Spaziergang vom Alten Meßplatz in die Quadrate (R5, 6–13) besuchen. Im Zentrum der Exkursion steht der Umgang mit Sprachdaten als Kernkompetenz der Sprachwissenschaft. Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, wie Sprachdaten erhoben, aufbereitet, analysiert und interpretiert werden – und welche Fragen, Entscheidungen und Kompetenzen damit verbunden sind. Die Exkursion vermittelt damit zentrale Aspekte von Data Literacy: vom kritischen Verständnis sprachlicher Daten über deren wissenschaftliche Nutzung bis hin zur Vermittlung von Datenwissen an eine breite Öffentlichkeit. Das Forum Deutsche Sprache bildet den thematischen Rahmen und zeigt, wie diese Kompetenzen künftig auch außerhalb der Forschung zugänglich gemacht werden sollen.
ZfS-Seminar: „Programmieren mit R für Anfänger*innen“ - 6. + 13. + 20. + 27. + 28. März 2026
Wann:
06.03.2026 von 10:15 – 14:45 Uhr
13.03.2026 von 10:15 – 14:45 Uhr
20.03.2026 von 10:15 – 14:45 Uhr
27.03.2026 von 10:15 – 14:45 Uhr
28.03.2026 von 10:15 – 13:15 Uhr
Wo:
EduSpace , L9, 1-2, Raum 004 (außer 20.3. + 28.03. -> Schloss, ExpLAB)
Kursleitung:
Maria Silveira ist Mitarbeiterin im Projekt „Sprache in Deutschland“ in der Abteilung Zentrale Forschung am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim. Ihre Schwerpunkte als ausgebildete Kognitionswissenschaftlerin liegen in der empirischen Analyse soziolinguistischer Daten, Datenvisualisierung und methodischen Beratung. Ihre Forschungsinteressen sind Psycholinguistik, Soziolinguistik und empirische Methoden.
Christian Lang arbeitet in der Abteilung Grammatik am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim und leitet momentan das Projekt „Sprachanfragen – Empirisch gestützte Erforschung von Zweifelsfällen“. Seine Interessensschwerpunkte sind Visualisierungstechniken, empirische (quantitative) Methoden und Methoden der automatischen Sprachverarbeitung (mit verstärktem Fokus auf Large Language Models).
Kursbeschreibung:
Im Seminar wollen wir für Personen ohne Vorkenntnisse die Grundlagen dafür schaffen, die Programmiersprache R für die eigenen Ziele einzusetzen. Unser Seminar verfolgt also die folgenden Lernziele:
- Einführung in die Arbeit mit R durch Vermittlung grundlegender Begriffe und Programmiersyntax
- Vermittlung eines typischen Arbeitsablaufs (Data wrangling, d.h. Daten einlesen, bereinigen, aufbereiten für Analyse, Datenkontrolle, (statistische) Analyse, Visualisierung
- Ausblick auf fortgeschrittene Anwendungen (in diesem Kontext auch Hinweise auf Anlaufstellen im Netz und KI-unterstütztem Coding)
Das Seminar soll Teilnehmende dazu befähigen, Problemlösungen in R zukünftig eigenständig anzugehen.
Es wird empfohlen in Vorbereitung auf das Seminar Modul 5 (Daten quantitativ auswerten) des E-Learningkurses MaDaLi² zu bearbeiten.
Den Kurs können Sie über den folgenden Link aufrufen: https://ilias.uni-mannheim.de/goto.php/crs/1558732/rcode4kvsASZTds
ZfS-Seminar: „Grundlagen Data Literacy“ (Parallelgruppe 1) - 9. + 16. + 23. März 2026
Wann:
09.03.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
16.03.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
23.03.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
Wo:
B6, 30-32, E-F, Raum 209
Kursleitung:
Jonathan Schwenzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl Prof. Dr. Sarah Geber. Seine Forschungsschwerpunkte sind Selbsteffekte bei der Nutzung sozialer Medien auf die Emotionen der Nutzenden sowie die Untersuchung der Auswirkungen gendergerechter Sprache in Nachrichtenartikeln.
Kursbeschreibung:
Im digitalisierten Zeitalter sind Daten ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Das ZfS-Seminar „Data Literacy Grundlagen“ soll Studierenden grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Daten vermitteln, um fundierte Entscheidungen treffen zu können – sei es im beruflichen Kontext oder im täglichen Leben. Im Kurs sollen daher die Fähigkeiten von Studierenden im Umgang mit Daten im Rahmen ihres Studiums verbessert werden, damit die Teilnehmenden das gewonnene Wissen und die praktischen Fertigkeiten auch auf außeruniversitäre Kontexte übertragen können.
Der Kurs ist für Studierende aller Fakultäten konzipiert und setzt keine Vorkenntnisse zum Thema Data Literacy voraus. Das Seminar basiert auf den Inhalten des E-Learningkurses „MaDaLi² – Grundlagenkurs“ der Universität Mannheim, welcher sich in acht Module gliedert. Die Teilnehmenden des ZfS-Seminars werden gebeten, in Vorbereitung auf die jeweiligen Präsenzsitzungen die entsprechenden Module des E-Learningkurses zu bearbeiten. In den Sitzungen werden diese Inhalte zu Beginn rekapituliert und Verständnisfragen besprochen. Das in Vorbereitung erworbene Wissen wird daraufhin in Gruppenarbeitsphasen praktisch angewendet und im Plenum präsentiert und diskutiert. Begleitend dazu und in Ergänzung zum E-Learningkurs wird sowohl vom Kursleiter als auch von Gastdozierenden vertiefendes Wissen zum kompetenten Umgang mit Daten durch Vorträge vermittelt. Am Ende jeder Sitzung werden die Inhalte und Erkenntnisse zusammengefasst und eingeordnet.
ZfS-Seminar: „Grundlagen Data Literacy“ (Parallelgruppe 2) - 13. + 20. + 27. März 2026
Wann:
13.03.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
20.03.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
27.03.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
Wo:
10:00 – 13:00 Uhr, in B6, 30-32, E-F, Raum 209
13:00 – 18:00 Uhr, in B6, 30-32, E-F, Raum 110
Kursleitung:
Jonathan Schwenzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl Prof. Dr. Sarah Geber. Seine Forschungsschwerpunkte sind Selbsteffekte bei der Nutzung sozialer Medien auf die Emotionen der Nutzenden sowie die Untersuchung der Auswirkungen gendergerechter Sprache in Nachrichtenartikeln.
Kursbeschreibung:
Im digitalisierten Zeitalter sind Daten ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Das ZfS-Seminar „Data Literacy Grundlagen“ soll Studierenden grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Daten vermitteln, um fundierte Entscheidungen treffen zu können – sei es im beruflichen Kontext oder im täglichen Leben. Im Kurs sollen daher die Fähigkeiten von Studierenden im Umgang mit Daten im Rahmen ihres Studiums verbessert werden, damit die Teilnehmenden das gewonnene Wissen und die praktischen Fertigkeiten auch auf außeruniversitäre Kontexte übertragen können.
Der Kurs ist für Studierende aller Fakultäten konzipiert und setzt keine Vorkenntnisse zum Thema Data Literacy voraus. Das Seminar basiert auf den Inhalten des E-Learningkurses „MaDaLi² – Grundlagenkurs“ der Universität Mannheim, welcher sich in acht Module gliedert. Die Teilnehmenden des ZfS-Seminars werden gebeten, in Vorbereitung auf die jeweiligen Präsenzsitzungen die entsprechenden Module des E-Learningkurses zu bearbeiten. In den Sitzungen werden diese Inhalte zu Beginn rekapituliert und Verständnisfragen besprochen. Das in Vorbereitung erworbene Wissen wird daraufhin in Gruppenarbeitsphasen praktisch angewendet und im Plenum präsentiert und diskutiert. Begleitend dazu und in Ergänzung zum E-Learningkurs wird sowohl vom Kursleiter als auch von Gastdozierenden vertiefendes Wissen zum kompetenten Umgang mit Daten durch Vorträge vermittelt. Am Ende jeder Sitzung werden die Inhalte und Erkenntnisse zusammengefasst und eingeordnet.
ZfS-Seminar: „Hands-On Python: eine praxisorientierte Einführung" - 16. + 23. + 30. April + 9. + 23. Mai 2026
Wann:
16.04.2026 von 15:30 – 18:45 Uhr
23.04.2026 von 15:30 – 18:45 Uhr
30.04.2026 von 15.30 – 18.45 Uhr
09.05.2026 von 10:00 – 18:00 Uhr
23.05.2026 von 10:00 – 17:00 Uhr
Wo:
Schloss, ExpLAB (außer 16.4. -> EduSpace, L9,1-2, Raum 004)
Kursleitung:
Johannes Gaul ist Doktorand im Taxation Track der Graduate School of Economic and Social Sciences an der Universität Mannheim und am Leibniz Institut für Europäische Wirtschaftsforschung. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Steuerverhalten, internationalen Netzwerken und ökonomischen Fehlanreizen. Methodisch arbeitet er mit Python, STATA und experimentellen sowie archivbasierten Daten. Seine angewandten Projekte umfassen unter anderem Studien zur globalen Mindeststeuer, internationalen Steuerwettbewerb und innerdeutscher Steueroasen. Er verfügt über Lehrerfahrung im Kurs „Grundlagen des externen Rechnungswesens“ an der Universität Mannheim. Seine Programmier- und Analysepraxis umfasst Webscraping, Netzwerk- und Geodatenanalyse sowie KI-gestützte Workflows.
Kursbeschreibung:
Nach Abschluss des Seminars können Teilnehmende:
- Grundelemente einer Programmiersprache benennen und anwenden (Datentypen, Variablen, Operatoren, Syntax, Semantik).
- Datensätze einlesen, darstellen, bereinigen und verknüpfen.
- Daten unterschiedlicher Herkunft (z. B. CSV, APIs, Geodaten) zusammenführen und für Analysen vorbereiten.
- Deskriptive Analysen durchführen, etwa über Zeitreihen, Aggregationen oder georäumliche Darstellungen.
- Kartenvisualisierungen erstellen (z. B. mit GeoPandas).
- Die Aussagekraft eines Datensatzes kritisch reflektieren: Was kann man beantworten – und was nicht?
- KI-gestützte Programmierung effizient nutzen (z. B. Prompting für Python-Code, Debugging, Explorationsstrategien).
Ziel des Kurses ist es, Teilnehmende zu befähigen, datenanalytische Probleme mit Python unterstützend durch LLMs anzugehen.
Tagesworkshop „Calling Bullshit“ - 19. November 2025
Wann:
19.11.2025 von 9 – 16 Uhr
Wo:
L 9, 1 – 2, Raum 004
Beschreibung:
Kursleitung:
Prof. Florian Stahl ist Professor für Marketing an der Universität Mannheim. Seine Forschungsinteressen liegen vor allem im Bereich des empirisch-quantitativen Marketings, Marketing-Analytics und angrenzenden Fachgebieten.
Isabella Hartig ist Doktorandin am Lehrstuhl für Quantitatives Marketing und Consumer Analytics der Universität Mannheim. Ihre Forschungsinteressen liegen primär im Bereich Sports Analytics und Machine Learning in Marketing.
Kursbeschreibung:
Im Workshop Calling Bullshit lernen Studierende, wie man wissenschaftlich klingende Behauptungen kritisch hinterfragt. Anhand konkreter Beispiele aus Medien und Wissenschaft werden Methoden vermittelt, um Daten, Grafiken und Studien auf ihre Aussagekraft und mögliche Manipulation zu prüfen. Ziel ist es, ein Gespür für Bullshit zu entwickeln – und ihm fundiert begegnen zu können.
Tagesworkshop: Einführung in XML und reguläre Ausdrücke - 31. Oktober 2025
Wann:
31.10.2025 von 13 bis 17 Uhr
Wo:
L 9, 7 Erdgeschoss Raum 2
Beschreibung:
Kursleitung:
Michael Percillier ist Postdoktorand für Anglistische Linguistik am Lehrstuhl Anglistik IV der Universität Mannheim. Seine Forschungsinteressen umfassen Sprachwandel, Sprachkontaktphänomene, Varietäten des Englischen (World Englishes) sowie Korpuslinguistik. Seine Arbeitsmethoden sind fest im Bereich der Digital Humanities verankert und schließen Datenerhebung und -bearbeitung mit Python sowie statistische Analyse mit R ein.
Kursbeschreibung:
Wie strukturiert man Texte sinnvoll, und wie findet man gezielt bestimmte Muster in großen Datenmengen? In diesem Workshop lernst du den praktischen Einsatz von XML und regulären Ausdrücken – z. B. zur Analyse von Logfiles oder zur Prüfung von Texteingaben. Am Beispiel von TEI-XML zeigen wir, wie man Textdaten in den Digital Humanities professionell enkodiert. Als konkretes Anwendungsszenario vereinheitlichen wir die Schreibvarianten von Personen- und Ortsnamen, um diese trotz der vorhandenen Variation denselben Personen beziehungsweise Orten zuordnen zu können. Zum Beispiel wird der Name des Komponisten Georg Friedrich Händel aufgrund seines Wirkens in England oft zu „George Frideric Handel“ anglisiert, während die Stadt London in vielen romanischen Sprachen als „Londres“ geschrieben wird.
Anforderungen:
– Eigener Laptop mit Desktop-Bestriebssystem (Windows, macOS, oder Linux). Mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets werden nicht ausreichen.
– Eine installierte Version von VS Code (https://code.visualstudio.com/) oder VS Codium (https://vscodium.com/) mit installiertem XML Plugin (https://marketplace.visualstudio.com/items?itemName=redhat.vscode-xml).
Tagesworkshop „Forschungsdatenmanagement“ - 17. November 2025
Wann:
17.11.2025 von 9 – 12 Uhr
Wo:
Schloss, ExpLAB
Beschreibung:
Kursleitung:
Irene Schumm ist Leiterin des Forschungsdatenzentrums an der Universitätsbibliothek Mannheim.
Thomas Schmidt ist Referent für Forschungsdatenmanagement mit Schwerpunkt Data Literacy an der Universitätsbibliothek Mannheim.
Christos Sidiropoulos ist Referent für Forschungsdatenmanagement mit Schwerpunkt Data Literacy an der Universitätsbibliothek Mannheim.
Kursbeschreibung:
Wie dokumentiert man ein Projekt so, dass andere (und man selbst!) es später nachvollziehen, verstehen und wiederverwenden können – zum Beispiel bei einer Abschlussarbeit? Zum Auftakt starten wir mit einem kurzen Escape Game. Finde spielerisch heraus, wie entscheidend gute Dokumentation wirklich ist. In diesem Workshop lernst du praktische Strategien für strukturiertes Datenmanagement und eine saubere Projektdokumentation, die den Standards wissenschaftlicher Praxis entsprechen. Gemeinsam entwickeln wir anhand eines Mini-Projekts eine vollständige Abschlussdokumentation und checken mit Hilfe von KI-Tools, ob alles nachvollziehbar und replizierbar ist. Außerdem bekommst du hilfreiche Tipps und erfährst, was man im Umgang mit Forschungsdaten unbedingt beachten – oder vermeiden – sollte.
N. N.
Wann:
tba.
Wo:
Raum (Universität Mannheim)
Beschreibung:
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